Rowdy - dieser verrückte Mops
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Die Sache mit der Schönheit

Ich bin ein Mops, einer dieser Hunde, die man als Modehunde deklariert hat.

Einst waren es Dalmatiner - diese schlanken, grazilen, mit kurzem, weichen Fell, die ihre Berühmtheit nicht zuletzt Walt Disney und seinen "101 Dalmatinern" zu verdanken haben. Collies und Bernhardiner wurden mitunter durch Filme und Serien wie "eine Familie namens Beethoven" oder "Lassi" bekannt. Andere Sofawölfe wie Golden Retriever, Labradore oder Schäferhunde wurde - wie es sich für ein gut durchdachtes Marketing gehört - vorwiegend durch "Mund zu Mund Propaganda" oder wie ich sagen würde "Zweifötler zu Zweifötler Gebell" bekannt und fanden sich schnell in vielen Wohnzimmern wieder.

 Was das alles mit mir zu tun hat - und überhaupt wer schreibt hier eigentlich über Modehunde?!

 Ich bin Rowdy, wenn Sie mir ein paar Leckerlies oder ein Schweineöhrchen geben, dürfen Sie auch Rudi zu mir sagen. Nein! Nicht wie das Rennschwein Rudi Rüssel (nach dessen Premiere kamen Minipigs übrigens groß ins Kommen), einfach nur Rudi, wie Rudi Mops. Denn genau der bin ich. Manchmal, wenn die Zweifötlich nicht so gut geschlafen haben und ich gleich morgens mit ihnen spielen möchte, dann sagen sie auch schon mal böse zu mir, dass ich aussehe wie ein zerknautschtes, altes Handtuch und genauso rieche. Das stimmt natürlich gar nicht!! wuff!

Falten machen ein Gesicht doch erst interessant, erzählen Geschichten und zeigen Charackter. Natürlich habe ich sowohl von Geschichten, als auch Charackter mehr als genug zu bieten.

Zum Beispiel neulich:

Es war einmal ... ach nein, wau ... das war etwas anderes. Also, nochmal.

Frauchen ist mit mir vor einiger Zeit zum Tierarzt gefahren. Sie machte sich Sorgen, warum? Ich weiss es nicht. Beim Doktor angekommen erzählte sie mir dann die ganze Zeit, was denn gleich passiert, dass das alles gar nicht so schlimm sein wird und ich mir keine Sorgen mache bräuchte. Dabei hat sie mich ganz hektisch gestreichelt. Da wurde mein Fell an der Stelle schon ganz dünn und warm wurde mir noch mehr. Dabei war ich gar nicht aufgeregt und Angst hatte ich auch keine - ich bin doch ein Mops und keine Maus! Ich hätte viel lieber die anderen Hunde und Tiere beschnuppert und ein bisschen Gespielt. Zum Beispiel mit dem einen großen Hund. Denn große Hunde mag ich am liebsten. Die haben so große Pfötchen und spielen macht immer besonders Spaß mit denen, zwischen deren Beinen man durchsausen kann. Aber die anderen Hunde waren alle ganz ruhig und wollten nicht mal "Hallo!" sagen. Ich glaube, die hatten Angst. Diese Angsthasen - hihihi. Ich hab dann versucht neben uns in die Plastikbox zu schnüffeln. Ich glaube, da war ein Häschen drinne. Auch das wollte nicht mit mir spielen. Da war ich ein bisschen traurig und hab mich lieber unter Frauchens Stuhl gelegt. "Ist doch alles zum Möpse melken ", dachte ich mir und machte das, was ich laut Frauchen, am besten kann: Schlafen. Kaum auf Wolke 7 angekommen, wird es hektisch. "Frau Rowdy, kommen Sie bitte mit in Sprechzimmer 4" und Schwupps hat mich Frauchen auf dem Arm und ich stehe in einem kalten Raum mit Neonröhrenlicht, leicht zitternd auf einem Metalltisch und blinzle diesen Weißkittel an. Frauchen krault schon wieder "Man, lass das Frauchen - nicht vor dem Doc. Ich bin ein Mann!", will ich ihr sagen und kaue halbherzig auf ihrem Handrücken rum. Sie hört auf, endlich. Der Zweifüßler in weiß versucht mich zu bestechen, billiger Stoff - kann er behalten. Und auf einmal fässt der mich an!!! Der hat ja nicht mal gefragt. Schaut mir mit komischen Apparaten in die Ohren, die Augen, tastet an mir rum (kraulen geht aber anders Mister!) schaut in meinen Mund und ... ich mag es kaum sagen ... sagt, dass meine Zähne ganz schön schief seien. Schief! Meine Zähne! Das muss doch so, sonst kann meine Zunge doch nicht mehr lässig raushängen, wenn ich die Zweifüßler und Hundeladies anflirten möchte. Frauchen solle mal über eine Zahnspange nachdenken - also für mich. Sie muss laut bellen. ich glaube, bei euch heißt das lachen. Und der Doktor versucht ernst zu bleiben. Das könne irgendwann Probleme geben. Aber Frauchen möchte das nicht. Viel wichtiger wäre eine Kastration!", ergreift Frauchen das Wort und ich spüre kalte Hände an meinen Heiligsten. Mir wird ganz schwummrig ...

 

Was dann passiert ist erzähle ich beim nächsten Mal ... Bis dahin schaut doch auf www.crazypug.de vorbei

 

Liebe Grüße und WauWau

Rowdy

 

 

27.7.11 09:37
 


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